Aktives Vereinsleben

Die Vorstandschaft

All diese Aktivitäten brauchen eine Menge Organisation. Dafür sorgen in erster Linie die (natürlich ebenfalls ehrenamtlich tätigen) Mitglieder der Vorstandschaft:

sowie noch einige Mitglieder der Vorstandschaft ohne speziellen Aufgabenbereich.

Alleine für die Organisation muß die Vorstandschaft das ganze Jahr über alle paar Wochen jeweils einen ganzen Abend für Vorstandschaftsversammlungen aufbringen - zusätzlich zur ihren ganzen sonstigen Tätigkeiten im Rahmen der Wasserwacht.

Und natürlich gilt dabei meistens das Prinzip, daß zusätzliche Tätigkeiten aller Art in erster Linie an die verteilt werden, die gerade greifbar sind - an die Mitglieder der Vorstandschaft.

Mittelbeschaffung

Wenn Ausgaben zu tätigen sind, gibt es mehrere Möglichkeiten, an die nötigen Gelder zu kommen:

Zeltverleih - die "13 Blöden"

Aus schierer Not geboren ist vor Jahren die Fördergemeinschaft zur Wasserrettung Marktschorgast, deren Mitglieder sich selbst scherzhaft auch die "13 Blöden" nennen: Nachdem zum wiederholten Mal die Mutterorganisation Rotes Kreuz keine Zelte mehr für das Jugendzeltlager zur Verfügung stellen wollte, legten 13 Marktschorgaster Wasserwachtler zusammen, um selbst Zelte zu kaufen; sie stellten den Kaufpreis der Zelte als zinsloses Darlehen zur Verfügung. Es wurden zwei 6*6 m große stabile Zelte mit voller Stehhöhe angeschafft, die sowohl für Zeltlager als auch als Partyzelte dienen können (man kann sie auch zu einem großen Zelt kombinieren).

Der Verleih der Zelte erwies sich auch schnell als Marktschorgaster Exportschlager: Sie sind optimal für Polterabende und Vereinsveranstaltungen geeignet. Aus dem Erlös wurden zunächst die Gründungsmitglieder der Fördergemeinschaft ausgezahlt, danach ging immer ein Teil in Rückstellung für Zelt-Neubeschaffung (die unweigerlich irgendwann kommen wird), in Neuanschaffungen wie Biertischgarnituren und ähnliches - und als Spende für die Wasserwacht Ortsgruppe Marktschorgast.

Beim rechtlichen Umfeld wurde immer peinlich genau darauf geachtet, daß nicht etwa das Rote Kreuz, das damals die Herausgabe von Rotkreuz-Zelten verweigert hatte, Anspruch auf diese selbst beschafften Zelte oder die Erlöse daraus bekommen kann. So rächt es sich eben, wenn die Mutterorganisation die Muskeln denen gegenüber spielen läßt, die die Arbeit tun.

Interne Veranstaltungen

Neben all der Arbeit für die Wasserwacht und für die Allgemeinheit darf auch der Spaß nicht zu kurz kommen - beides muß in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen.

So gehen wir natürlich nach dem Training, egal ob nach dem wöchentlichen Sommertraining oder nach dem zweiwöchentlichen Wintertraining, nicht einfach sofort auseinander - danach gibt es noch geselliges Beisammensein.

Zusätzlich haben sich ein paar alljährliche Termine eingebürgert:

Und das sind nur ein paar der vielen Gelegenheiten, zu denen wir uns treffen. Natürlich besuchen wir auch oft genug die anderen Ortsgruppen unserer Wasserwacht-Abteilung (Kulmbach), und natürlich findet man uns auch bei den Veranstaltungen der anderen Marktschorgaster Vereine.

Vereinsmeierei?

Wer dies alles als "Vereinsmeierei" abtut, verabreicht damit all denen eine schallende Ohrfeige, die sich mit ihrer ehrenamtlichen unentgeltlichen Tätigkeit für die Allgemeinheit einsetzen und damit manches überhaupt erst möglich machen, das von vielen für selbstverständlich gehalten wird - wie eben ein Schwimmbadbetrieb mit allem Drum und Dran am Goldbergsee oder auch schon schlichte Erste-Hilfe-Leistungen im Alltagsleben (ohne ehrenamtliche Helfer gäbe es keine Erste-Hilfe-Kurse bzw. diese wären unbezahlbar).

Auch die Feuerwehr basiert auf dem gleichen Prinzip, und wer würde darauf schon verzichten wollen?